Das Jahr 2007 ging zu Ende und wir können in unserer Pfarrgemeinde auf viele Ereignisse und Aktivitäten zurückblicken. Ein Dankeschön für den vielfältigen Einsatz unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter war unser Neujahrsempfang am Freitag, den 11. Januar 2008. Wir begannen mit dem Gottesdienst um 18:00 Uhr und trafen uns anschließend zu einem gemütlichen Beisammensein im Pfarrsaal. Bei einem Quiz zum 100-jährigen Jubiläum unserer Pfarrkirche konnten die Ministranten den ersten Preis erhalten, da sie als einzige alle Fragen richtig beantwortet hatten.
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Am Sonntag, den 09. März 2008 fand im Pfarrzentrum St. Marien die diesjährige Fastenaktion statt. Herr Busch begrüßte den Referenten Herrn Dr. Matthias Lanzendörfer (ehemaliger Erlanger) von der Misereor-Geschäftstelle aus Aachen. Herr Dr. Lanzendörfer stellte anhand von Folien die Arbeit und Aufgaben von Misereor vor. Er erläuterte mit Hilfe von Plakaten der Fastenaktionen von 1958 bis 2008 die Entwicklung der Ziele des Hilfswerks. Weiter ging er auf die Spenden und die davon teilweise abhängigen Bundesmittel ein. Die Spendengelder, die Zuschüsse der Diözesen und die Bundesmittel stehen dann den Hilfsprojekten zur Verfügung. Herr Dr. Lanzendörfer ging auch auf die von Misereor angewandten Kontrollmaßnahmen ein. Nach dem Vortrag überreichte Herr Busch ihm zum Dank eine Flasche Jubiläumswein (1000 Jahre Bistum Bamberg). Anschließend gab es verschiedenen Eintopf bzw. eine Süßspeise. Vom „Eine Welt Laden“ wurden fair gehandelte Waren zum Kauf angeboten.
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Nach einigen Regentagen wurde am Sonntag, den 20. April 2008 bei schönem Wetter die Erstkommunion in St. Marien gefeiert. Nach dem festlichen Gottesdienst fand vor der Kirche wie immer ein kleiner Umtrunk statt.
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Pfarr-Wall-Studienfahrt, so lautet jeweils die Überschrift, wenn wir mit unserer Gemeinde unterwegs sind: als christliche Gemeinde Neues kennenlernen und Gemeinschaft pflegen. Anlass für die diesjährige Pfarrfahrt Ende März nach Zypern war unser Jubiläum: 100 Jahre Weihe der Pfarrkirche St. Peter und Paul – und natürlich auch das von Papst Benedikt XVI. ausgerufene Paulusjahr. Zum ersten Mal war es tatsächlich eine „Pfarrfahrt“: Die 42 Teilnehmer kamen aus allen 3 Gemeinden der Pfarrei: aus Bruck, Tennenlohe und Eltersdorf. Ein Hotel am Meer in der Nähe von Limassol war Standquartier, von dem aus dann die Ausflugsfahrten unternommen wurden. Zum Standardprogramm einer solchen Zypernreise gehören natürlich die Ausgrabungen von Kourion, das Heiligtum des „Apollo Haylates“, die römischen Villen und Mosaikböden im archäologischen Park in Paphos. Ebenso Ausflüge in das 2000 m hohe Troodos-Gebirge und in die Weinregion Krasochoria. Beeindruckender waren für die Reisegruppe jedoch die Erfahrungen mit der griechisch-orthodoxen Kirche, ihrer Spiritualität, ihrer Ikonen- und Heiligenwelt, ihren byzantinischen Kirchen und Klöstern. Dafür stehen Namen wie das Kykko-Kloster mit der Grabstätte von Erzbischof Makarios, das Nonnenkloster Ayios Minas, die St. Lazaruskirche in Larnaka oder die Kirche der Panagia Angeloktistos in Kiti mit der ältesten frühchristlichen Darstellung Mariens auf Zypern. Eindrucksvoll war ebenso das Erleben, wie auch junge Menschen heute den in den Ikonen gegenwärtigen Heiligen ihre Verehrung erweisen. Als katholische Gemeinde unterwegs stand ein Abstecher zur katholischen Kirche von Larnaka zu einem Gottesdienst auf dem Programm. Der – nicht vorhersehbare - Höhepunkt der Reise war der 3. April 2008, der für den Grenzübertritt nach Nord-Zyperns reservierte Tag, um dort die ehemalige Abtei Bellapais und das Küstenstädtchen Kyrenia zu be-suchen. Nicht nur, weil der Unterschied zwischen dem griechisch geprägten christlichen Süden und dem türkisch moslemischen Nordteil der Insel so deutlich wurde, sondern vor allem weil wir als Gruppe einen wahrhaft historischen Augenblick miterleben durften, der auch im deut-schen Fernsehen Aufmerksamkeit fand: den „Fall der Mauer“ in der Ledra-Straße, die die Hauptstadt Nikosia ähnlich Berlin trennte. Mitten im Gewühl der Politiker und Journalisten, der Kameraleute und Zaungäste waren wir mit die ersten Zeugen dieses Ereignisses. Eine Woche waren wir unterwegs, viel gab es zu sehen und zu staunen, alte Bekanntschaften wurden vertieft oder neue geschlossen, Gemeinschaft neu erlebt. Diese Erfahrung bestätigt: Wer mitmacht erlebt Gemeinde!
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Der älteste Ministrant: 88 Jahre Johann Horneber ist 88 Jahre alt. Er ließ es sich nicht nehmen, zum Ministrantentag der Pfarrei St. Peter und Paul zu kommen. Die katholische Pfarrei von Bruck feiert das 100 jährige Jubiläum ihrer Kirche mit vielen Ereignissen ein ganzes Jahr lang, von der Grundsteinlegung bis zum Weihetag. Am 31. Mai waren alle Ministranten, die je in dem Kirchlein am Brucker Friedhof ministriert haben, eingeladen. 54 waren gekommen, aus Karlruhe und aus Kolbermoor, aus der Rhön und aus München. Das Hallo bei der Begrüßung war groß; der Gesang in der Messe klang kräftig, und dann bei den Bildern im Pfarrsaal musste manches Mal geraten werden: Ist das jetzt der Schorsch? Nein, das ist der Dieter aus der Siedlung! Der ganze Nachmittag zeigte, dass die Ministranten „ihrer“ Kirche besonders verbunden sind. Und viele sagten: Beim Jubiläumskonzert am 29. Juni sind wir wieder da!
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Bei herrlichem Wetter fand am 21.06.2008, zusammen mit der evangelischen Schwestergemeinde St. Peter und Paul, das traditionelle Johannisfeuer statt. Am Getränkestand kam es immer wieder zu Wartezeiten, da der Nachschub nicht mit dem Durst der zahlreichen Gäste mithalten konnte. Nach der Andacht in der Kirche St. Marien wurde der Holzstoss entzündet. Im Schein des Feuers ließen die Anwesenden den längsten Tag des Jahres ausklingen.
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Am Samstag den 12. Juli 2008 fand in der Pfarrkirche der Festgottesdienst mit unserem Erzbischof Dr. Ludwig Schick statt. Neben mehreren katholischen Geistlichen, die sich der Pfarrei verbunden fühlen, nahmen auch Pfarrerin Meltzer und Pfarrer Bäßler von unserer evangelischen Schwestergemeinde in Bruck sowie Persönlichkeiten aus Politik, Mitglieder der Pfarrgemeinde und weitere Gäste an dem feierlichen Gottesdienst teil. Erzbischof Dr. Schick, der heute gleichzeitig sein zehnjähriges Weihejubiläum als Bischof feierte, ging in seiner Predigt auf die Aufgabe der Kirche (Haus des Herrn, Ruhestätte der Seele und Schule des Evangeliums) ein. Nach dem Gottesdienst wurde der Geburtstag unserer Pfarrkirche mit einem gemeinsamen Mittagessen im Pfarrzentrum St. Marien weiter gefeiert. Dies war der Höhepunkt und Abschluss des Jubiläumsjahres.
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Anlässlich des 100jährigen Jubiläums unserer Pfarrkirche fand am 29.06.2008 ein Festkonzert unter Leitung von Georg Friedrich und Erich Staab in St. Peter und Paul statt. Von den Streichern, Bläsern, Chören und Orgeln waren Werke von Bach, Buxtehude, Dvorak, Hauptmann, Pachelbel u a. zu hören. Das zahlreich erschienene Publikum spendete begeistert Applaus. Bilder von den Proben und der Aufführung.
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Pfarrwallfahrt nach Eichlberg und Rechberg, 36 Pilger aus unserer Pfarrei machten sich am Samstag, 20.09.2008, mit dem Omnibus auf den zu den beiden oberpfälzer Wallfahrtsort Eichlberg und Rechberg. Der erstere eine Wallfahrt zur „Heiligsten Dreifaltigkeit“, letztere der „Heimsuchung Mariäs“ gewidmet. Entsprechend einer Wallfahrt war das Thema dieses Tages das Unterwegs-sein: Ziel ist das Leben in Gottes Ewigkeit, eine Wegbegleiterin und Vorbild dorthin ist Maria. Rosenkranz auf dem Hinweg, hl. Messe am Ziel, nach dem Mittagessen ein kleiner Abstecher in die Confiserie Seidl, die Marienandacht in Rechberg und anschließend Kaffee und Kuchen vor der Heimfahrt, das war im wesentlichen das Programm dieses Tages. Sich im Glauben neu fest machen und sich als Gemeinschaft unterwegs erleben, das war der tiefere Sinn dieses Tages.
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Am 11. Okt. 2008 spendete H. H. Domkapitular Hans Schieber 43 Jugendlichen aus dem Seelsorgebereich das Sakrament der Firmung. Die feierliche Eucharistiefeier in der gut besuchten Kirche wurde musikalisch von der Band der „Familie Müller“ ansprechend gestaltet. Nach der der Feier gab es einen Empfang mit Getränken und Knabbereien im Eingangsbereich der Kirche, wo sich die Firmlinge mit ihren Eltern, Gästen, Freunden und Seelsorgern, unter anderem mit H. H. Domkapitular austauschen konnten.
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